Sommertraining für die internationalen Astronomieolympiaden
Über den gesamten Sommer 2026 bereitete sich das fünfköpfige österreichische Nationalteam intensiv auf die Central European Olympiad in Astronomy and Astrophysics (CEOAA) und die International Olympiad on Astronomy and Astrophysics (IOAA) vor. Neben Übungszetteln zum selbstständigen Bearbeiten fanden insgesamt sechs Online-Trainingstage statt. Vier davon wurden vom Organisationsteam der Österreichischen Astronomieolympiade gestaltet, zwei weitere gemeinsam mit externen Experten durchgeführt.

Das Team bei der vierten Trainingseinheit
Das Training deckte zahlreiche Bereiche der Astronomie und Astrophysik ab: von mathematischen Methoden, Himmelsmechanik und Relativitätstheorie bis zu Kosmologie, Datenanalyse und Photometrie. Die Schüler:innen berechneten beispielsweise Satelliten- und Transferbahnen, untersuchten Transitdaten von Exoplaneten und werteten astronomische Messreihen und Lichtkurven aus. Auch frühere nationale und internationale Wettbewerbsaufgaben wurden gemeinsam bearbeitet.
Einen Trainingstag zu astronomischen Koordinaten und Zeitrechnung hielt Maximilian Kirchner von IOAA Germany. Dabei beschäftigten sich die Teilnehmer:innen unter anderem mit verschiedenen Koordinatensystemen, Sternzeit und der scheinbaren Bewegung von Himmelsobjekten.
Ein weiterer Trainingstag war der praktischen Himmelsbeobachtung gewidmet. Markus Hoflehner und Günther Truhlar von der Johannes-Kepler-Sternwarte Linz erklärten den Umgang mit Sternkarten und Teleskopen, die Orientierung am Nachthimmel sowie das Auffinden und Identifizieren astronomischer Objekte.

Trainingstag der Kepler Sternwarte Linz
Für die sorgfältige Vorbereitung und Durchführung ihrer Trainings möchten wir Maximilian Kirchner sowie Markus Hoflehner und Günther Truhlar herzlich danken. Unser Dank gilt ebenso der Johannes-Kepler-Sternwarte Linz für die wertvolle Zusammenarbeit.
Ein herzlicher Dank gebührt außerdem unseren Sponsoren, der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), Teleskop-Austria und dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur. Mit ihrer Unterstützung tragen sie wesentlich zur Förderung junger Talente in Astronomie und Astrophysik bei.
Nach der erfolgreichen Teilnahme an der CEOAA richtet sich der Blick nun auf die IOAA in Hanoi. Wir wünschen unserem Nationalteam viel Erfolg und eine unvergessliche Zeit in Vietnam!


